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„Young Eyes on Europe“: Europäisches Projekt geht in die zweite Runde

Europäisches Projekt geht in die zweite Runde: „Young Eyes on Europe“ wird zum Erasmus+ -Projekt für das Städtische Gymnasium Delbrück!
Das im letzten Schuljahr gestartete Europaprojekt mit der belgischen Partnerschule, dem Petrus & Paulus Centrum in Ostende, wird in den nächsten zwei Jahren von der EU-Kommission finanziell unterstützt. Mit dem Projekt wollen wir den Europakurs, den wir vor drei Jahren eingeschlagen haben, weiter beschreiten und ausbauen.

Große Freude am Städtischen Gymnasium Delbrück: In den kommenden beiden Jahren werden Delbrücker Gymnasiasten in den Genuss der Teilnahme an einem Erasmus+ -Projekt kommen. Es ist das erste europäische Bildungsprojekt, an dem die Schule nicht nur teilnimmt, sondern das sie auch hauptverantwortlich koordiniert.

Erasmus
Nach dem erfolgreichen und für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler und Lehrer äußerst bereichernden Pilotprojekt im vergangenen Schuljahr stand für alle Teilnehmer fest, dass das gemeinsame „europäische Abenteuer“ fortgesetzt werden sollte.

Das Thema für das Projekt „Young Eyes on Europe“ ist äußerst ergiebig. Zugrunde liegt die Überzeugung, dass Europa durch Begegnung entsteht, so Projektkoordinator Hendrik Grewe: „Gerade in Zeiten wachsender Europaskepsis ist die Europa-Bildung der Schüler wichtiger denn je. Was ein Leben in Europa konkret ausmacht und dass Europa mehr als nur Wirtschaftsbeziehungen zwischen EU-Staaten bedeutet, vermitteln wir unseren Schülern in unserem Projekt: Europa als eine Dimension des Lebens und Lernens!“

In den kommenden zwei Schuljahren werden wir gemeinsam mit den belgischen Schülern projektorientiert am Thema „European Identity“ arbeiten. Auf die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler wartet also ein vielseitiges Programm. So werden gemeinsame Recherchen, Besichtigungen, Interviews und Debatten zu den Themen Geschichte, Kultur, Jugendkultur, Wirtschaft und Europapolitik durchgeführt. „Dabei verdeutlichen wir den Schülerinnen und Schülern in unserem Projekt, dass die EU zur Lebensrealität auch der Jugendlichen unserer Schule in Delbrück gehört.“, berichtet Gesa Vollmann-Honsdorf: „Die EU steht für ein friedliches, geeintes, demokratisches und soziales Europa. Der Sinn der Schüler wird dafür geschärft, dass eine schwache europäische Gemeinschaft keine Lösung bietet, ebenso wenig wie ein Europa der Nationalstaaten.“

Gemeinsam planten Frau Hilgert, Frau Vollmann-Honsdorf und Herr Grewe beim letzten Treffen des Pilotprojektes im Januar 2018 in der europäischen Hauptstadt Brüssel die einzelnen Etappen des Projektes, was laut Ingrid Hilgert gar nicht so einfach war: „Die Vielschichtigkeit der Thematik unseres Projektes hat uns selbst überrascht. Vielleicht hat aber gerade auch die inhaltliche Vielschichtigkeit unseres Konzeptes die Jury überzeugt. Schließlich leisten wir damit an unseren Schulen in Delbrück und Ostende und über unsere Schulen hinaus einen Beitrag, um jungen Menschen die Möglichkeit der Meinungsäußerung zu geben und ihnen den Einfluss der europäischen Demokratie auf ihr Leben zu verdeutlichen.“

Mehrere Wochen hat es gedauert, sich durch das umfangreiche Formular zur Beantragung des Projektes durchzuarbeiten. Die Erasmus+ -Projekte werden von der Europäischen Union großzügig finanziert und ermöglichen Schülerinnen und Schülern die gemeinsame Arbeit an europäischen Themen und Begegnungen mit Jugendlichen aus anderen Ländern Europas. Umso mehr freut sich Schulleiter Stephan Gringard mit den Projektkoordinatoren über die gute Nachricht, die die Schule in den Sommerferien erreichte: „Die Erasmus+ -Projekte sind für alle, die daran mitarbeiten, eine unvergessliche Erfahrung. Sie sind sehr begehrt und nur die besten Projektvorschläge werden auch genehmigt. Deshalb sind wir stolz, dass es uns gelungen ist, die Jury von unserem Projekt zu überzeugen.“
Die Schülerinnen und Schüler können sich auf jeden Fall auf ein internationales neues Schuljahr am Städtischen Gymnasium Delbrück freuen.