Stalag 326 (VI K): Memory-Maker-Day

Am 10.2. fand in der Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne eine Tagung zu der Frage „Wie wollen wir erinnern?“  im Rahmen des Projektes „Memory Maker“ statt. 

Zu dieser Frage arbeiteten Schülerinnen und Schüler der Gymnasien Delbrück und Schloß Holte-Stukenbrock in zwei Workshops zusammen. 

Der erste Workshop befasste sich mit digitalen Möglichkeiten in der Erinnerungskultur., so z.B. im Bereich von virtuellen Rundgängen in Gedenkstätten oder von Social Media.  Dabei wurden sowohl Chancen als auch Schwierigkeiten der Digitalisierung kritisch reflektiert. 

Der zweite Workshop setzte sich kreativ-künstlerisch mit den gewonnenen Eindrücken nach dem Besuch auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof in Stukenbrock auseinander. So gestalteten die Schülerinnen im Monodruckverfahren eigene Bilder als Ausdruckformen des Erinnerns. 

Der Tag fand seinen Abschluss in einem öffentlichen Podiumsgespräch mit Jugendlichen und insgesamt 70 Gästen, die der Frage, wie Erinnerung heute gelingen kann, nachgingen. 

Außerdem wurde u.a. gemeinsam mit Experten und Expertinnen über Beteiligungsmöglichkeiten an der Neukonzeption der Gedenkstätte diskutiert. 

Bewerbungstraining bei der Volksbank Delbrück-Rietberg: Die Jahrgangsstufe 9 sammelt wichtige Erfahrungen für die Zukunft

Delbrück-Rietberg. Einen spannenden und praxisnahen Vormittag erlebten die Klassen 9a-9d des Städtischen Gymnasiums Delbrück beim Bewerbungstraining in der Volksbank Delbrück-Rietberg. Ziel des Besuchs war es, die Schülerinnen und Schüler frühzeitig auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorzubereiten und ihnen hilfreiche Tipps für die berufliche Orientierung sowie den Bewerbungsprozess zu vermitteln.

Im Mittelpunkt des Trainings standen zentrale Themen rund um den Einstieg ins Berufsleben. Zunächst erhielten die Jugendlichen einen Überblick über den aktuellen Arbeitsmarkt: Welche Berufe sind besonders gefragt? In welchen Bereichen werden dringend Nachwuchskräfte gesucht? Dabei wurde deutlich, dass sich viele Chancen bieten – vorausgesetzt, man informiert sich rechtzeitig und geht gut vorbereitet in die Bewerbungsverfahren.

Ein weiterer Schwerpunkt war der Verdienst während der Ausbildung. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie Ausbildungsvergütungen aufgebaut sind, welche Unterschiede es zwischen verschiedenen Branchen gibt und welche Faktoren – wie Region, Berufsfeld oder Tarifbindung – eine Rolle spielen können. Diese Informationen sorgten für großes Interesse, da sie einen realistischen Einblick in die finanzielle Situation während der Ausbildungszeit ermöglichten.

Besonders hilfreich war auch der Teil „Wie finde ich einen passenden Beruf?“. Gemeinsam wurde besprochen, wie man eigene Interessen und Stärken erkennt und welche Möglichkeiten es gibt, sich über Berufe zu informieren – beispielsweise durch Praktika, Berufsberatung oder Online-Portale. Dabei wurde betont, dass eine gute Entscheidung oft Zeit braucht und es sinnvoll ist, mehrere Wege auszuprobieren.

Praktisch wurde es beim Thema richtig telefonieren: Die Jugendlichen übten, wie man sich am Telefon höflich und professionell meldet, wie man nach einem Praktikumsplatz fragt oder Rückfragen zu einer Bewerbung stellt. Viele merkten schnell, dass ein freundlicher Ton und eine gute Vorbereitung entscheidend sind, um einen sicheren Eindruck zu hinterlassen.

Auch der Eignungstest, wie er häufig im Bewerbungsverfahren vorkommt, wurde thematisiert. Den Schülerinnen und Schülern wurde erklärt, welche Aufgaben dort typischerweise vorkommen – etwa zu Konzentration, logischem Denken oder sprachlichem Verständnis – und wie man sich darauf vorbereiten kann.

Den Höhepunkt des Tages bildete schließlich die Durchführung eines Vorstellungsgesprächs. In Rollenspielen konnten die Jugendlichen selbst erleben, wie ein Bewerbungsgespräch abläuft, welche Fragen häufig gestellt werden und worauf Personaler besonders achten. Dabei ging es nicht nur um Inhalte, sondern auch um Auftreten, Körpersprache und angemessene Kleidung. Durch das direkte Feedback erhielten die Schülerinnen und Schüler wertvolle Hinweise, wie sie ihre Wirkung verbessern können.

Am Ende des Bewerbungstrainings waren sich viele einig: Der Besuch bei der Volksbank Delbrück-Rietberg war nicht nur informativ, sondern auch motivierend. Mit zahlreichen neuen Eindrücken und praktischen Tipps kehrte die Klasse 9b zurück – ein wichtiger Schritt auf dem Weg in die berufliche Zukunft.

Foto und Beitrag O. Austenfeld

Verabschiedungen

Am Tag der Halbjahreszeugnisse verabschiedete sich unsere Schulgemeinschaft in einer kleinen Feierstunde im Lehrerzimmer von Frau Keymer, Frau Hoischen und Herrn Rabe.

Herr Rabe unterrichtete als Vertretungskraft seit 2021 die Fächer Englisch und Sport. Der Lehrerrat, die Fachschaften und die Sitznachbarinnen im Lehrerzimmer würdigten Herrn Rabes Arbeit und lassen ihn nur sehr ungerne weiterziehen.  Während Herr Dr. Brinkmann den Kollegen treffend als „jung, dynamisch und schwungvoll“ bezeichnete, verwies Frau Mentz optimistisch darauf, dass das Spiel für den Sportler nun woanders weitergehe. Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Rabe für sein Engagement!

Frau Keymer war viele Jahre in der Geschichts- und Englischfachschaft aktiv und initiierte z. B. in den Anfangsjahren bilingualen Geschichtsunterricht und die Streitschlichtung. Seit einiger Zeit war sie hauptsächlich als Fachleiterin für das Fach Englisch im Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) Paderborn tätig. In ihrer Rede ermunterte die frisch gebackene Pensionärin ihre Kolleginnen und Kollegen, auch auf ihr Herz zu hören und Wege zu gehen, die sich eröffnen. Wir wünschen Frau Keymer alles Gute auf ihrem weiteren Weg, der bestimmt neue Abenteuer bereithält!

Auch Frau Hoischen, die seit 2003 an unserer Schule als Deutsch- und Religionslehrerin tätig war, wurde in den Ruhestand verabschiedet. Herr Dr. Brinkmann bezeichnete sie in seiner Rede als „Vorreiterin“, die unser Schulleben vielfältig prägte. So begründete Frau Hoischen u. a. die Leseförderung in den Jahrgängen 5-7, die LRS-Förderung, regelmäßige Gottesdienste, die Adventseinstimmungen und den Sponsorenlauf für unsere Partnerschule in Peru, dessen Kontakt auch durch die Pater-Meier-Stiftung gepflegt wird. Es übermittelten sogar Schüler und Schülerinnen aus Peru Grüße über eine Video-Botschaft. In ihrer Zeit an unserer Schule war Frau Hoischen fast durchweg Klassenlehrerin in der Erprobungsstufe, ganze Schülergenerationen kamen in den Genuss ihres schülernahen Unterrichts, den sie zu besonderen Anlässen mit Akkordeonmusik bereicherte. In ihren wertschätzenden Reden bescheinigten die Vorsitzenden der Fachschaften Deutsch und Religion Frau Hoischen Zugewandtheit und Achtsamkeit sowie einen überaus engagierten Einsatz für unsere Schulgemeinschaft, in der sie eine spürbare Lücke hinterlassen wird.

Wir wünschen Frau Hoischen alles Gute im Ruhestand, der mit Sicherheit durch weiteres Engagement geprägt sein wird!

He, Geck, Geck!

He Geck Geck! Klassen 5 und 6 mit Pinsel und Kamelle beim Kinderkarnevalsumzug

Bei strahlendem Sonnenschein hieß es am Sonntag in Delbrück wieder „He Geck Geck!“, als sich der Kinderkarnevalsumzug durch die Straßen schlängelte. Mit dabei: Rund 30 Kinder aus den Klassen 5 und 6 unserer Schule – begleitet von Eltern und einigen Klassenlehrerinnen, die den bunten Auftritt tatkräftig unterstützten.

Unter der hervorragenden Organisation von Frau Jaqueline Schmidt stand der diesjährige Beitrag unserer Schule unter dem Motto: „Der letzte Anstrich ist (fast) geschafft“. Damit griffen die Schülerinnen und Schüler augenzwinkernd den bevorstehenden Abschluss der umfangreichen Renovierungsarbeiten auf, die unsere Schule in den vergangenen Jahren geprägt haben.

Passend zum Motto zogen die Kinder und Erwachsene als fröhliche Anstreicherinnen und Anstreicher durch die Straßen – ausgestattet mit Pinseln, Farbeimern mit Kamelle und kreativen Kostümen. Mit viel Begeisterung wurden Bonbons geworfen und zahlreiche „He Geck Geck!“-Rufe sorgten für beste Stimmung im Ort.

Der Umzug war für alle Beteiligten ein tolles Gemeinschaftserlebnis und ein farbenfrohes Zeichen dafür, dass der „letzte Anstrich“ an unserer Schule fast geschafft ist – und nun gefeiert werden darf!

Lichtkunst in der Alten Ziegelei

Am 30.01.2026 sind wir, der WPU2 Kunstkurs der Jahrgangsstufe 9, mit unserer Lehrerin Frau Simon um acht Uhr an der Schule losgefahren. Die Busfahrt dauerte eine Stunde, sodass wir um neun Uhr in Lage angekommen sind. Vor Ort haben wir zunächst eine kurze Einführung in das Thema Lichtkunst sowie einige Informationen über die Geschichte des Museums bekommen. Daraufhin wurde uns eine Führung durch das Museum gegeben, wobei uns die Herstellung der Ziegelsteine ausführlich und sehr anschaulich erklärt wurde. Bevor wir dann mit dem Workshop zum Thema Licht beginnen konnten, mussten wir uns in kleine Gruppen einteilen. Jede Gruppe durfte sich einen Raum in der Ziegelei aussuchen, um dort Fotos mithilfe einer App namens Slow shutter auf uns zur Verfügung gestellten Tablets aufzunehmen. Zusätzlich haben wir Taschenlampen mit verschiedenfarbigen Aufsätzen, aber auch Knicklichter und weitere, spannende Materialien zur Herstellung von Lichtkunst bekommen. In unseren Gruppen durften wir dann kreativ werden und die Lichtquellen je nach Raum unterschiedlich einsetzen. Zum Ende des Workshops sind wir dann alle zusammen in einen großen dunklen Raum gegangen, um dort weitere Fotos aufzunehmen. Um zwölf Uhr sind wir in Lage wieder in den Bus eingestiegen, so dass wir pünktlich um 13 Uhr wieder in Delbrück waren. In der alten Ziegelei haben wir viel gelernt, besondere Räume erlebt und Lichtkunst gemacht. Es war ein besonderer Ausflug und ebenfalls eine besondere Möglichkeit, das Museum besser kennenzulernen. Wir würden es weiterempfehlen! Die Busfahrten sowie der Eintritt ins Musem wurden uns von den Kulturscouts OWL finanziert. Diese bieten seit 2010 jedes Jahr Workshops und Mitmachformate für die Jahrgangsstufen 5-10 an.

Anthia und Henrike

Listen to the Echo – William Kentridge

Videos, Zeichnungen, Collage, Rauminstallation und Tapisserien – so stellt sich das umfangreiche Werk des Künstlers William Kentridge dar! Die Lernenden der Grundkurse Kunst Q1 entdeckten diese Kunst im Museum Folkwang in Essen. Dabei begegneten ihnen Themen wie Apartheid, Rassismus und Kolonialisierung, Unterschiede zwischen Arm und Reich und Musik in vielfältiger kreativer Weise. Diese Erfahrung ermöglicht ihnen einen ersten Zugang vor Originalen und schafft eine gute Basis für kreative Unterrichtsprozesse! 

Vorlesewettbewerb im Jg. 6

Am Freitag, 5. Dezember, fand unser diesjähriger Vorlesewettbewerb statt. Die Klassensieger/innen Hannah Swania (6a), Clara Kreisel (6b), Norman Bittner (6c) und Florian Thaqi (6d) stellten souverän ihre mitgebrachten Bücher vor und konnten auch beim Lesen des Fremdtextes überzeugen. Das war für die Jury ein schweres Unterfangen! Letztlich machte Clara das Rennen und darf unsere Schule beim Regionalentscheid in Paderborn vertreten.

Herzlichen Glückwunsch!

Die vier Vorleser/innen freuten sich über Geschenke der KÖB und des GYD-Freundeskreises.

Foto: Maria Saoumi (Q1), Dennis Luft (Q1), Frau Schulte (KÖB), Frau Hoischen, Frau Tiemann, Frau Höwekenmeier (GYD-Freundeskreis), Frau Hagenhoff (KÖB), Herr Strotmann

Vorne: Hannah (6a), Clara (6b), Norman (6c), Florian (6d)